Eisenskulpturen
(...) Ausgangspunkt der Skulpturen Peer Christian Stuwes ist Stahl, genauer gesagt Reststahl aus der stahlverarbeitenden Industrie. (...) Die gewaltsame Entstehung der Stahlfragmente ist wichtiger Bestandteil der Skulptur: Schweißnähte, Überdehnungen, Bruchkanten und die »Bißspuren« der Nibbelmaschine wirken wie Narben auf der plötzlich sensibel und dünnhäutig wirkenden Oberfläche.

Diese Brüche und Übergänge, auch Verletzungen der vordersten Haut, begegnen uns in vergleichbarer Form bei seinen aus Wellpappe gearbeiteten Rippings. Auch dort sind ihm die Einfachheit und serielle Struktur des Materials Anregung zur Auseinandersetzung.
Materialprobe nennt er diesen Disput und umschreibt damit seinen experimentellen Umgang mit dem von ihm gewählten Material, das hinsichtlich seiner Qualitäten und Dimensionen stets neu ausgelotet wird. (Martin Gesing)


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